Rundschreiben 286 Einladung zur GV 2022

Einladung
zur 73. ordentlichen Generalversammlung 2022
am Samstag, dem 28. Mai 2022, als Online-Veranstaltung
Beginn: 09:30 Uhr

Zu unserer Online-Generalversammlung laden wir alle Mitglieder herzlich ein und freuen uns schon jetzt auf zahlreiche Teilnahme.

Es erwarten Sie u.a. folgende Tagesordnungspunkte:

  • Sachbericht über das abgelaufene Geschäftsjahr und Ausblick auf das Jahr 2022
  • Ehrungen von langjährigen Mitgliedern
  • Ergebnisse der Wahlen zu Aufsichtsrat und Vorstand

Außerdem hören Sie auch einen Vortrag von:
Gabriele Brixner, E.ON Energie Deutschland GmbH, Regensburg, zu Themen wie
Direktvermarktung, Stromaufkauf ohne EEG, Redispatch …

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Newsletter 2022/09

Pressemitteilung BDW e.V.: Anlagen bis 500 Kilowatt Leistung sollen künftig aus EEG-Vergütung fallen

Klimaschutzministerium zerstört mit EEG 2023 die kleine Wasserkraft

„Das Worst-Case-Szenario für die kleine Wasserkraft ist eingetreten“, kommentiert Hans-Peter Lang, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Wasserkraftwerke (BDW), den Gesetzentwurf zum Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) 2023, der heute vom Kabinett verabschiedet wurde. „Wenn dies so umgesetzt wird, bekommen künftig rund 90 Prozent der 7.300 Wasserkraftanlagen in Deutschland keine Einspeisevergütung mehr. Ohne Zukunftsperspektive werden diese Anlagen nicht modernisiert, sondern zurückgebaut. So gehen jedes Jahr zig Millionen Kilowattstunden CO2-neutraler Strom aus Wasserkraft verloren“. In Anbetracht des Klimaschutzes, der Energie- und Versorgungssicherheit wie auch einer höheren Importunabhängigkeit sei dies ebenso unverständlich wie kontraproduktiv.

In dem Gesetzentwurf ist vorgesehen, dass mit Inkrafttreten des EEG 2023 neue und modernisierte Wasserkraftanlagen bis 500 Kilowatt Leistung keine Einspeisevergütung mehr erhalten.. …[weiterlesen]

 

 

Newsletter 2022/08

Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke (BDW) kritisiert Diskrepanz zwischen Aussagen von Bundesminister Robert Habeck und Plänen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) zur Sicherung der Stromversorgung

„Anspruch und Wirklichkeit in der Energiepolitik klaffen weit auseinander“

Der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke (BDW) konstatiert eine erhebliche Diskrepanz in den Aussagen von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und den tatsächlichen Plänen und Handlungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) zur Sicherung der Energieversorgung und der Energiewende.

„Robert Habeck ruft alle auf, Energie zu sparen und betont, wie wichtig jede Kilowattstunde Strom aus Erneuerbare-Energien-Anlagen ist. Die Wasserkraft wird aber hintenangestellt. Falls die EEG-Novelle für 2023 so umgesetzt wird, wie es in dem im eigenen Haus entwickelten Referentenentwurf aktuell geplant ist, droht die Wasserkraft massiv zurückgebaut zu werden“, sagt Hans-Peter Lang, Präsident des BDW, und ergänzt: „Da wird mit zweierlei Maß gemessen. …[weiterlesen]

 

 

Sonderrundschreiben 2022/07: Stellungnahme zur Änderung des LEP

Der Link kann nur von Mitgliedern angefordert werden: info@lvbw-wasserkraft.de

Gemeinsame Stellungnahme von LVBW eG und VWB e.V.

Stellungnahme zur Änderung der Verordnung über das Landesentwicklungsprogramm Bayern (LEP)

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bedanken uns sehr herzlich für die Möglichkeit, zur Änderung der Verordnung über das Landesentwicklungsprogramm Bayern (LEP) Stellung nehmen zu können.

Im Folgenden möchten wir Ihnen Anregungen und Änderungsvorschläge zum aktuellen Entwurf des Landesentwicklungsprogramms Bayern (LEP) mitteilen, die wir für eine angestrebte bayerische Klimaneutralität bis 2040 unabdingbar halten…

BDW-Stellungnahme zum EEG-Referentenentwurf:

Einseitige Diskriminierung der Wasserkraft ist falsches Signal

BDW-Stellungnahme zum EEG-Referentenentwurf:
Einseitige Diskriminierung der Wasserkraft ist falsches Signal

Aktuelle sicherheits- und energiepolitische Krise verdeutlicht Notwendigkeit aller Erneuerbarer Energien +++ Rahmenbedingungen für die Wasserkraft verschlechtern sich +++ EEG-Referentenentwurf stößt auf Unverständnis

Noch in der Pressekonferenz zur Eröffnungsbilanz hat Bundesminister Robert Habeck zu Recht auf die gigantische Herausforderung des zur Bekämpfung des Klimawandels so dringend erforderlichen Ausbaus der Erneuerbaren Energien hingewiesen. Dazu sei jede Kilowattstunde Erneuerbare Energie notwendig und alle Technologien gefordert, ihren Beitrag zu leisten. Die aktuelle sicherheitspolitische Krise verschärft diese Erkenntnis zusätzlich, da wir in hohem Maße abhängig von Importen fossiler Energieträger sind. Die Bedeutung heimischer Versorgungssicherheit und bezahlbarer Energie wird auf dramatische Weise wieder ins Bewusstsein der Menschen gerückt. Angesichts …[weiterlesen]

 

 

Gemeinsame Pressemitteilung LVBW eG & VWB e.V.

„Wasserkraft zu nutzen, ist Gebot der Stunde“

„Wasserkraft zu nutzen, ist Gebot der Stunde“
Bayerische Wasserkraftverbände VWB und LVBW appellieren, Potenzial der Wasserkraft in Bayern zur klimaschonenden Stromerzeugung zu nutzen ++ Stromerzeugung mit Erneuerbare-Energien-Anlagen ist Daseinsvorsorge und übergeordnetes öffentliches Interesse

München / Regensburg, 19. Januar 2022. Mit Blick auf den aktuellen Austausch zwischen Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, und Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern, appellieren die Vereinigung Wasserkraftwerke in Bayern (VWB) e.V. und der Landesverband Bayerischer Wasserkraftwerke (LVBW) eG, das Potenzial der seit über 100 Jahren bewährten und ausgereiften Wasserkraft-Technologie stärker zu berücksichtigen. „Die Wasserkraft hat bereits einen Anteil von über ein Drittel an den erneuerbaren Energien in der Stromerzeugung im Freistaat“, betont VWB-Vorsitzender Fritz Schweiger. Durch Ertüchtigungs- und Modernisierungsmaßnahmen, wie zum Beispiel Steuerungsoptimierung durch die Digitalisierung von bestehenden Wasserkraftanlagen, könne ihr Beitrag zur Energieerzeugung mit überschaubarem Aufwand und ohne Eingriffe in die Natur noch um eine Milliarde Kilowattstunden erhöht werden. „Es ist ein Gebot der Stunde, die Wasserkraft zu nutzen“, appelliert Schweiger. Die VWB und der LVBW begrüßen daher den Vorstoß von Markus Söder, beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Bayern neben Photovoltaik und Geothermie auch auf die Wasserkraft zu setzen.
Übergeordnetes öffentliches Interesse der Erneuerbaren ist nötig

Damit Bayern das ehrgeizige Ziel der Klimaneutralität bis 2040 erreicht, sei es dringend nötig, den stabil zur Verfügung stehenden erneuerbaren Energien ein übergeordnetes öffentliches Interesse einzuräumen, fährt Schweiger fort. „Die Errichtung, der Betrieb und der Ausbau von versorgungssicheren Erneuerbare-Energien-Anlagen liegen im öffentlichen Interesse und dienen der öffentlichen Sicherheit. Dieser Tatbestand sollte als übergeordnetes öffentliches Interesse in Genehmigungsverfahren berücksichtigt werden.“


Dabei müsse der versorgungssicheren Stromqualität aus Wasserkraft eine hervorgehobene Bedeutung beigemessen werden. Denn aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und Planbarkeit trägt die Wasserkraft nicht nur zur Erzeugung klima- und ressourcenschonender Energie bei, sondern leistet auch einen wertvollen Beitrag zur Netzstabilisierung und Versorgungssicherheit.​

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